Archiv des Autors: Hans-Georg Sausse

Die Spargel-Kur – eine gesunde Delikatesse

Die „Asparagus-Tropfen“ sind in der Homöopathie ein vielfach angewendetes und bewährtes Heilmittel gegen die verschiedensten Beschwerden. Herzbeschwerden und ein zu langsamer Puls, Zuckerkrankheit und Milz- und Leberleiden gehören dazu ebenso wie chronische Blasenerkrankungen, Rheumatismus, Hautunreinheiten, Vergrößerung der Vorsteherdrüse oder Impotenz.

Foto: Pixabay

Ähnlich wirksam wie in der Homöopathie kann Asparagus aber auch sein, wenn er als schmackhafte Delikatesse aus deutschen Landen frisch auf den Tisch kommt. Asparagus ist nämlich nichts anderes als die wissenschaftliche Bezeichnung für unseren heimischen Spargel. Gerade jetzt im Mai und Juni ist wieder Spargelsaison und viele Menschen nützen diese Gelegenheit zu einer ausgiebigen Spargelkur. Diese Gourmet-Heilmethode kann nur jedem empfohlen werden, denn Spargel hat – obwohl er keine offizielle Heilpflanze ist – eine ganze Menge von heilenden Wirkstoffen. So enthält er z.B. die Vitamine A, B und C, die Mineralien Eisen, Phosphor und Kalk, den gallenaktivierenden Wirkstoff Cholin, Bernsteinsäure, Thyrosin und verschiedene andere heilende Bestandteile. Darüber hinaus ist allgemein bekannt, dass Spargel die Nierentätigkeit anregt und damit die Wasserausscheidung Erhöht. Vorsicht ist jedoch bei Nierenentzündung geboten. Hier sollte auf Spargel verzichtet werden.

Die „Asparagus-Tropfen“ sind in der Homöopathie ein vielfach angewendetes und bewährtes Heilmittel gegen die verschiedensten Beschwerden. Herzbeschwerden und ein zu langsamer Puls, Zuckerkrankheit und Milz- und Leberleiden gehören dazu ebenso wie chronische Blasenerkrankungen, Rheumatismus, Hautunreinheiten, Vergrößerung der Vorsteherdrüse oder Impotenz.

Ähnlich wirksam wie in der Homöopathie kann Asparagus aber auch sein, wenn er als schmackhafte Delikatesse aus deutschen Landen frisch auf den Tisch kommt. Asparagus ist nämlich nichts anderes als die wissenschaftliche Bezeichnung für unseren heimischen Spargel. Gerade jetzt im Mai und Juni ist wieder Spargelsaison und viele Menschen nützen diese Gelegenheit zu einer ausgiebigen Spargelkur. Diese Gourmet-Heilmethode kann nur jedem empfohlen werden, denn Spargel hat – obwohl er keine offizielle Heilpflanze ist – eine ganze Menge von heilenden Wirkstoffen. So enthält er z.B. die Vitamine A, B und C, die Mineralien Eisen, Phosphor und Kalk, den gallenaktivierenden Wirkstoff Cholin, Bernsteinsäure, Thyrosin und verschiedene andere heilende Bestandteile. Darüber hinaus ist allgemein bekannt, dass Spargel die Nierentätigkeit anregt und damit die Wasserausscheidung Erhöht. Vorsicht ist jedoch bei Nierenentzündung geboten. Hier sollte auf Spargel verzichtet werden.

Bei den Griechen galt er als Heilpflanze

Spargel steigert jedoch nicht nur die Urinausscheidung, sondern er verbessert auch die Verdauung. Darüber hinaus ist er sehr appetitanregend und dennoch kein Dickmacher, denn er enthält sehr wenig Kohlehydrate. Kein Wunder, dass die Verbindung der zahlreichen Heilwirkungen des Spargels mit seinem ausgezeichneten Geschmack ihn schon im Altertum zu einer beliebten Delikatesse machte und ihm den Ruf einer Heilpflanze einbrachte. Bereits 3000 Jahre vor Christus wurde der Spargel bei den Chinesen zur Behandlung von Hustenanfällen und zur Stärkung der Lungen eingesetzt. Auch Hautschwellungen und Geschwüre wurden mit Spargel behandelt. Ebenso schmerzende und heiße Füße. Im alten China galt es deshalb als eine besonders höfliche Geste des Gastgebers, wenn er seinem ankommenden Gast ein Spargelfußbad bereitete.

Doch auch bei den Ägyptern war Spargel schon etwas ganz Besonderes. So wurde seinerzeit Spargel mit in die Grabkammern der Toten gegeben, damit sie im Jenseits nicht auf den lukullischen Genuss und die heilende Wirkung dieser Pflanze verzichten mussten. Und dass der Ruhm des Spargels sich dann immer weiter ausbreitete, lässt sich auch daran erkennen, dass die Ärzte des klassischen Altertums diese Heilpflanze gegen die verschiedensten Krankheiten einsetzten. So behandelte Hippokrates, der Begründer der griechischen Arzneikunst (460 v. Chr.), damit z.B. Hüftschmerzen und auch der Römer Plinius (24 n. Chr.) berichtet in seinen Aufzeichnungen von so manchem heilenden Rezept.

Die Spargelwurzel wird im Herbst geerntet

In unseren Breiten mussten Feinschmecker und Heilkundige jedoch bis zum 16. Jahrhundert warten, um mit dem Spargel bekannt zu werden. Erst um diese Zeit kam die ursprünglich aus Südeuropa stammende Pflanze nämlich nach Deutschland. Schnell eroberte sie sich hier dann jedoch die Gunst der Bevölkerung und wurde schon bald als Speise für Festmahle sehr geschätzt. Auch ihre heilende Wirkung sprach sich schnell herum und ist heute noch in alten Kräuterbüchern nach zu lesen. Neben den wohlschmeckenden Spargeltrieben – die bei uns im Mai und Juni geerntet werden – ist darin auch immer wieder die Rede von der Spargelwurzel, die im Herbst ausgegraben wird. Sie soll z.B. in Wasser und Wein gesotten und getrunken eine heilende Wirkung auf die Leber haben und sogar die Gelbsucht vertreiben. Ebenso reinigt sie Niere und Blase und hilft gegen Zahnschmerzen, wenn sie in warmen Wein gesotten und dann im Mund gehalten wird.

Spargel ist gut für Herz, Leber und Niere

Zur Förderung der Wasserausscheidung kann die Spargelwurzel auch in Verbindung mit den Spargeltrieben genutzt werden. Hier empfiehlt sich z.B. ein Mischtee aus gleichen Teilen von Spargelwurzel und Spargeltrieben, Fenchel, Petersilie und Sellerie. Von dieser Mischung wird dann ein Teelöffel pro Tasse als Aufguss zubereitet. Täglich sollten davon etwa 1-2 Tassen schluckweise getrunken werden. Auch zur Herzstärkung wird Spargel immer wieder empfohlen. Bewährt hat sich dafür eine Spargel-Honig-Mischung. Das geht so: Nehmen Sie etwa 60 g Spargel, und bereiten Sie daraus in etwa einem dreiviertel Liter Wasser einen kalten Ansatz. Lassen Sie diesen Ansatz 8 Stunden ziehen. Danach lösen Sie in einem viertel Liter lauwarmem Wasser 2 Teelöffel Honig mit dem Spargelansatz. Trinken Sie nun davon alle Stunde ein Schnapsgläschen voll.

Wenn Sie also etwas für Herz, Leber und Nieren tun wollen, dann machen Sie jetzt im Mai eine Spargelkur. Denken Sie aber auch daran, dass Sie nicht nur die Spargel essen können, sondern dass aus dem Kochwasser auch eine hervorragende Brühe oder Suppe zubereitet werden kann.

Schon das reine Spargelwasser ist sehr schmackhaft und bekömmlich und trägt durch seine harntreibende Wirkung dazu bei, den Körper zu reinigen und mögliche Wasseransammlungen z.B. im Bereich der Fußknöchel schnell wieder abzubauen.

Bitte beachten Sie den nachstehenden Aufklärungshinweis!

Aus rechtlichen Gründen müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin handelt, die nicht unbedingt zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören.

Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht unbedingt geteilt werden.

Selbstverständlich ist auch, dass niemals – weder von der Schulmedizin noch von der Naturheilkunde – der Erfolg einer Behandlung garantiert werden kann!