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Wenn`s schwül ist, leben Hypertoniker gefährlich

Nun ist er da, der Sommer! Für viele von uns sicherlich die schönste Zeit des Jahres. Für einen Großteil unserer Mitmenschen aber ist der Sommer auch eine gefährliche Jahreszeit, denn all diejenigen, die unter Bluthochdruck (Hypertonie) leiden, müssen bei extremen Temperaturen um ihre Gesundheit bangen. Besonders ältere oder korpulente Menschen sind gefährdet. Bei einem strahlend schönen Sonnentag mit hohen Temperaturen oder womöglich sogar mit drückender Schwüle und vielleicht noch Föhn droht Ihnen nämlich der Schlaganfall oder Herzinfarkt. Immerhin sterben jährlich fast 300 000 Menschen an den Folgen eines Bluthochdrucks. Bluthochdruck gilt daher als der größte Risikofaktor von allen. Wird er nicht entdeckt oder bleibt er auf Jahre hinaus unbehandelt, schädigt er das Gefäßsystem erheblich. Nur eine Früherkennung der Hypertonie macht es möglich, die schweren Folgen dieser Krankheit zu vermeiden und Maßnahmen einzuleiten, durch die die Blutgefäße entlastet werden.

Aus diesem Grund ist es insbesondere für gefährdete Personen wichtig, sich ihren Blutdruck möglichst täglich messen zu lassen. Und gefährdet ist hier jeder, der sich wenig bewegt, an Übergewicht leidet oder in dessen Familie schon Bluthochdruck bekannt ist. Und Bluthochdruck herrscht immer dann, wenn die Blutdruckwerte höher als 150/90 liegen. Die alte Regel, dass der Blutdruck so hoch sein darf wie die Anzahl der Lebensjahre + 100, ist schon längst überholt und hat wegen falscher Einschätzung der Sachlage nicht selten schon öfter zu ernsthaften Zwischenfällen geführt.

Das große Problem ist, dass zwei von drei Hochdruckkranken nichts von ihrem Zustand wissen, weil sie nämlich keinerlei Beschwerden verspüren. Im Gegenteil: Während sich ein Mensch mit niedrigem Blutdruck ständig müde, zerschlagen und konzentrationsschwach fühlt, steht ein Hochdruckkranker ständig unter Dampf, ist ausdauernd und unternehmungsfreudig. Nur regelmäßige Blutdruckkontrollen können also Aufschluss darüber bringen, ob die Leistungsfähigkeit eines Menschen normal ist oder durch zu hohen Blutdruck verursacht wird.

Wichtig ist hier einmal zuerst, die Warnzeichen des Bluthochdrucks zu erkennen. Jeder der nämlich unter andauerndem Kopfdruck, unter Ohrensausen, Herzflattern oder Schlaflosigkeit leidet, ist schon ein möglicher Hochdruckpatient und sollte besonders wachsam sein.

Was aber lässt sich gegen hohen Blutdruck tun? Natürlich gehört die Behandlung des hohen Blutdrucks in die Hände eines Fachmannes. Insbesondere dann, wenn sich die Werte dem Gefahrenbereich von 200/150 nähern. Hier schwebt dann das Damoklesschwert des Schlaganfalls ständig über dem Haupt des Betroffenen.

Trotzdem weiß aber auch die Naturheilkunde eine Reihe von Möglichkeiten, den hohen Blutdruck erfolgreich zu behandeln. Diese Maßnahmen sollten Sie deshalb wenigstens unterstützend zu der Behandlung beim Arzt mit einsetzen.

Sehr hilfreich ist z.B. ein warmes Armbad. Tauchen Sie dazu zunächst einmal den rechten Arm etwa 10-20 Minuten in körperwarmes Wasser, trocknen Sie ihn anschließend gut ab und wickeln sie ihn für ½ Stunde in ein trockenes Tuch. Wird diese Anwendung gut vertragen, können Sie es demnächst mit beiden Armen versuchen. Ebenso wirksam sind dann auch warme bzw. ansteigende Fußbäder. Die warmen und temperaturansteigenden Bäder erweitern nämlich die Blutgefäße der Haut und wirken damit entlastend auf das Herz und das Gehirn.

An 2 Tagen in der Woche sollten Sie auch ein Bad mit Fichtennadelextrakt machen. Bleiben Sie 8 Minuten im etwa 36° warmen Wasser liegen.

Alle 14 Tage sollten Sie auch einen Apfel-Reis-Fastentag einlegen. Damit scheiden Sie überschüssiges Kochsalz aus dem Körper aus und verhindern so, dass der Salzüberschuss im Körper den Blutdruck in die Höhe treibt.

Sparsamkeit mit Salz gilt natürlich auch für die übrige Ernährung. Trinken Sie ausschließlich natriumfreie Mineralwasser. Ernähren Sie sich streng kochsalzarm. Essen Sie wenig Fett und nur wenig Fleisch. Essen Sie stattdessen aber viel Rohkost und Steinobst, denn es ist kaliumhaltig und regt damit die Nierentätigkeit und Wasserausscheidung an. Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie ganz verzichten.

Wichtig ist natürlich auch die Änderung der Lebensweise. Vermeiden Sie Stress wo es nur geht, denn Stress treibt den Blutdruck in die Höhe. Zur Entspannung sollten Sie auch autogenes Training erlernen. Damit können Sie Ihre Nervosität hervorragend unter Kontrolle bringen.

Sehr hilfreich ist auch die kurmäßige Einnahme von Magnesium. Es senkt die Blutdruck- und Blutfettwerte und hält so die Adern frei.

Aus der Pflanzenheilkunde ist auch schon von alters her die blutdrucksenkende Wirkung der Mistel bekannt. Sie bekommen Mistelpräparate in allen Varianten in jeder Apotheke zu kaufen. Nicht vergessen aber sollten Sie auch den Knoblauch, der hervorragend dazu geeignet ist, den Blutdruck zu senken, die Blutgefäße vor der gefürchteten Gefäßverkalkung zu schützen und die Gehirntätigkeit zu aktivieren.

Zusätzlich zu den „Selbsthilfemaßnahme“ gibt es in der naturheilkundlichen Praxis noch weitere Therapiemethoden gegen den Bluthochdruck. So zum Beispiel den Aderlass, eine spezielle Akupunktur und Farbpunktur, Injektionen mit für den jeweiligen Patienten ausgewählten homöopathischen Mitteln, die Bioresonanztherapie oder auch die Behandlung mit „pulsierendem Magnetfeld“.

Nutzen Sie rechtzeitig alle Möglichkeiten um Ihren Bluthochdruck auf natürliche Weise in den Griff zu bekommen.

Fotohinweis: Pixabay.

Bitte beachten Sie den nachstehenden Aufklärungshinweis!

Aus rechtlichen Gründen müssen wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei den hier vorgestellten Behandlungsmethoden um Therapieverfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin handelt, die nicht unbedingt zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören.
Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Therapieverfahren beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht unbedingt geteilt werden. Selbstverständlich ist auch, dass niemals – weder von der Schulmedizin noch von der Naturheilkunde – der Erfolg einer Behandlung garantiert werden kann!